Unter dem Motto "Bestiarium" stellt Marpa zwanzig Tierskulpturen aus Marmor aus. Sie sind figurativ, manchmal imaginär, aber in einem entschieden zeitgenössischen Stil ...
MARPA – Die Seele des Steins
MARPAs Werk ist geprägt von einer reduzierten Figuration und einem modernen Primitivismus. Man erkennt darin den Einfluss der Tierfiguren-Bewegung (die an die Formensynthese von François Pompon erinnert) sowie eine Auseinandersetzung mit dem Biomorphismus.
Seine Säulen sind:
1. Die Ontologie der Materie: Marmor ist kein Trägermaterial, sondern ein lebendiger Partner, dessen „mineralisches Gedächtnis“ MARPA offenbart.
2. Der transversale Humanismus: Seine Vergangenheit als Pädagoge und Beauftragter prägt seine Werke mit einer Suche nach Resilienz und Würde. Jede Skulptur ist eine Allegorie der Fürsorge und des Gleichgewichts.
3. Der taktile Dialog: Die Ästhetik wird eher von der Hand (dem organischen Tastsinn) als vom bloßen Blick bestimmt und sucht die Harmonie zwischen roher Masse und polierter Weichheit.
MARPA, der Enthüller der Stille
Geboren unter dem Himmel der Touraine, wuchs MARPA am Schnittpunkt von Eisen und Spiritualität auf. Zwischen der Kunstschmiedewerkstatt seines Vaters und dem Schatten der Meisterwerke Caravaggios entwickelte er schon früh einen Blick, der die Dichte der Welt durchdringen kann. Nach einem Lebensweg, der der Andersartigkeit gewidmet war – indem er den Schwächsten in den Irrwegen der menschlichen Justiz beistand –, vollzieht er eine radikale Rückkehr zur Erde.
Als Bildhauer auf der Halbinsel Saint-Tropez tritt er heute in einen direkten Kampf mit jahrtausendealtem Gestein (Marmor, Serpentinit, Granit). Seine Kunst ist eine Übung in Mäeutik: Er „erschafft“ die Form nicht, sondern extrahiert sie aus dem mineralischen Chaos. Seine Hände, geleitet von einer fast mystischen Intuition, polieren den metamorphen Gesteinsblock, bis er zum Spiegel der Menschlichkeit wird. Zwischen gewagtem Gleichgewicht und der Zartheit der Volumen ist das Werk von MARPA ein Lied der Hoffnung, ein bescheidener und zugleich monumentaler Versuch, der Schöpfung die Schönheit zurückzugeben, die sie uns anvertraut hat.
Rodrigue HORNEZ
Vor allem zum Thema Saint-Tropez stellt „RH-Peintre“ etwa zwanzig Ölgemälde aus, die abwechselnd mit Spachtel und Pinsel bearbeitet wurden. Sein zeitgenössischer figurativer Stil lässt sich vor allem von seiner Umgebung inspirieren, die Sanftheit, Kraft und Emotion vereint und seinen Werken Leben einhaucht.
Der aus dem Norden stammende Rodrigue HORNEZ begeisterte sich schon in jungen Jahren für Malerei und Zeichnen und besuchte die Kunstschule von Douai (59) sowie das Atelier Duhem. Als Mitglied der Association des Artistes Douaisiens stellt er bei verschiedenen Kunstveranstaltungen aus und erhält mehrere Auszeichnungen.
Seit 2018 ist er Mitglied der Association des Artistes de Ramatuelle und mit zahlreichen Ausstellungen im Golf von Saint-Tropez vertreten. ist das Werk von Rodrigue HORNEZ von einem zeitgenössisch-figurativen Stil geprägt – eine Leidenschaft, die es ihm vor allem ermöglicht, dem Alltag zu entfliehen, sich auszudrücken und dabei sowohl persönlich als auch beruflich ein Gleichgewicht zu finden. Ein Kunststil, der sich hauptsächlich auf Ölmalerei stützt und Realismus mit Kontrast verbindet; Pinsel und Spachtel werden je nach dem, was er ausdrücken möchte, eingesetzt.
Der Spachtel ermöglicht es ihm, in der Tiefe zu arbeiten, mit mehr oder weniger breiten Pinselstrichen, energisch und mit lebhaften, schnellen Gesten in die Farbe zu zeichnen, wodurch lebendige und strukturierte Werke entstehen.
Das Spachtelwerkzeug formt die verdickte Farbe mit leuchtenden und intensiven Farben, um den Werken Emotionen und Leben zu verleihen.
Vom 10/09 bis 16/09/2026 täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr.
Eintritt frei.