In Agnès’ „Conversations Engagées“ ist Paul-Emmanuel Reiffers zu Gast

Am 02/07/2026

Paul-Emmanuel Reiffers: „Ich brauche die Seele.“
„Damit es richtig gut ist, muss es wehtun …“, scherzt Paul-Emmanuel Reiffers, ein versierter Geschäftsmann und kluger Sammler, wenn er sich an seinen Einstieg in die „Sammlung“ erinnert, der von zwei bedeutenden Ankäufen geprägt war: einem von Lalanne und einem von Garouste.

Kurz gesagt: Dieser Mann mit dem kindlichen Lachen muss sich selbst sagen, „dass er verrückt ist“!

Dass er über seine Verhältnisse lebt und nach Höherem strebt, garantiert ihm jenen Adrenalinkick, den nur diejenigen erleben, die immer höher und immer weiter hinauswachsen. Doch seine Mittel und seine Träume haben sich in den 35 Jahren seit seinen Anfängen im Kreis der Großen erheblich weiterentwickelt – damals, als er an der Spitze der Studentenvertretung (BDE) an der Sorbonne stand und inmitten von 2.000 bis 3.000 Studenten Persönlichkeiten wie Jean-Claude Trichet, Bernard Arnault, François Pinault oder auch Édouard Balladur einlud. Er erinnert sich liebevoll daran und stellt fest, dass es ihm, sobald er im Berufsleben Fuß gefasst hatte, viel schwerer fiel, Termine mit diesen Superstars zu vereinbaren, die vollbesetzte Hörsäle liebten!

„Inspiriert, aber nicht beeindruckt“, erinnert sich dieser eifrige junge Mann. Immer noch ein junger Mann an der Schwelle zu seinem 60. Lebensjahr – „Jugend? Das ist eine Frage der Pläne und der Lebensenergie“, sagt er. An der mangelt es ihm nicht, angetrieben von Champagner und sechsmal wöchentlichem Training im Fitnessstudio! Und, immer in Eile, schreitet er nicht weiterhin mit großen Schritten auf dieser Erde voran, die dazu bestimmt ist, global und international zu funktionieren. Das hat er sehr schnell verstanden, als er mit 27 Jahren das gründete, was später zur Mazarine-Gruppe werden sollte – eine Gruppe, die sich auf Mode, Luxus, Kunst und Kultur, die sich in Paris durch eine Allee aus Olivenbäumen (seinem Lieblingsbaum) auszeichnet und nicht weniger als 500 Mitarbeiter (600 seit der jüngsten Übernahme von Bacchus!) sowie 21 Niederlassungen zwischen Paris, Mailand, New York, Shanghai und Dubai. So viele stille Bienenstöcke, aus denen außergewöhnliche Projekte im Dienste des Luxus (La Mode en Images) und der Kultur (Arter, eine auf kulturelle Veranstaltungen spezialisierte Agentur) hervorgehen, die es diesem realistischen Träumer – „Das Spannende ist, zu träumen“, sagt er – seine Leidenschaften zu verbinden: Kreativität und künstlerisches Engagement.


Donnerstag, den 2. Juli 2026 ab 19.30 Uhr.


Eintritt frei.

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